Nach der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz muss bei Nutzung der Wertstoffhöfe und bei Besuchen des Verwaltungsgebäudes zwingend eine medizinische OP-Maske oder eine FFP2-Maske getragen werden.

Abfallgebühren schon bezahlt? Mahnung vermeiden!

Am 30. Juni waren die jährlichen Abfallgebühren fällig – Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied macht noch einmal auf diesen Termin aufmerksam.
Die Abfallgebühren wurden wie jedes Jahr zum 30. Juni fällig. Durch den vor einigen Jahren eingeführten Dauergebührenbescheid oder sonstige Umstände ist dieser Termin vielleicht bei einigen Bürgern in Vergessenheit geraten. Bevor demnächst die Mahnungen verschickt werden und zusätzlich Mahngebühren und Säumniszuschläge berechnet werden müssen, weist die Abfallwirtschaft noch einmal darauf hin, die fälligen Beträge noch zeitnah zu überweisen. „Wir wollen den normalerweise rechtzeitig zahlenden Bürgern natürlich nur ungern eine Mahnung zuschicken. Darum machen wir noch einmal ganz bewusst auf die Fälligkeit der Gebühren aufmerksam“, sagt der Vorstand der Abfallwirtschaft des Landkreises Jörg Schwarz. Es kann natürlich auch weiterhin am SEPA-Verfahren teilgenommen werden. „Das ist sowieso das Beste und wird mittlerweile vom Großteil der Bürgerinnen und Bürger genutzt. Durch die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren wird kein Zahlungstermin vergessen und die fälligen Beträge werden rechtzeitig und in der richtigen Höhe abgebucht. Bereits erfolgte Zahlungseingänge werden berücksichtigt. Mahngebühren und Säumniszuschläge gehören damit der Vergangenheit an. Die Abbuchung über das SEPA-Lastschriftverfahren ist daher unsere Empfehlung“, so Schwarz weiter. Das entsprechende SEPA-Formular gibt es hier oder als Anlage zum letzten Gebührenbescheid und muss lediglich ausgefüllt an die Abfallwirtschaft gesendet werden.


Neue Coronaregeln: Besuche in der Verwaltung wieder ohne Terminvereinbarung möglich

Nach Lockerung der coronabedingten Regeln ist der Zutritt zum Verwaltungsgebäude in der Carl-Borgward-Straße 12 in Neuwied wieder ohne vorherige Terminabsprache möglich. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird darum gebeten, das Angebot für Terminvereinbarungen aber möglichst weiterhin zu nutzen. Für den Besuch der Wertstoffhöfe ist keine Terminabsprache erforderlich.

Folgende Abstands- und Hygieneregeln gelten nach wir vor:

  • Beim Betreten des Verwaltungsgebäudes ist eine medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske zu tragen.
  • Ein Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen ist unbedingt einzuhalten.
  • Die im Treppenhaus aufgestellten Desinfektionsmittelspender sind zu nutzen.

Besucherinnen und Besucher melden sich bitte im Eingangsbereich in der ersten Etage. Dort werden sie von den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern abgeholt und anschließend wieder zurückbegleitet.
Viele Anliegen lassen sich auch ohne persönlichen Besuch mit Hilfe des Informationsangebotes auf dieser Website oder über die Neuwieder Abfallberatung Tel.-Nr. 02631/803-308 sowie unter abfallberatung@kreis-neuwied.de klären.
Weitere Informationen unter Tel. 02631/803-308 sowie - bei Änderung der Situation - auf dieser Website.


Coronabedingte Maßnahmen an den Wertstoffhöfen

Die Wertstoffhöfe können ohne vorherige Terminabsprache aufgesucht werden. Bitte halten Sie zum Schutz der Anlieferer und Mitarbeiter folgende Maßnahmen ein:

  • medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske tragen
  • Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen
  • Zahlungen vorrangig per EC-Karte, bei registrierten Gewerbebetrieben per Rechnung

Weil die Anzahl der gleichzeitigen Anlieferungen begrenzt ist, wird der Zugang durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort geregelt. Längere Wartezeiten können daher nicht ausgeschlossen werden.
Den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten.


Coronabedingte Maßnahmen für Anlieferungen zum Schadstoffmobil

Bitte warten Sie in Ihrem Fahrzeug, bis der Anlieferer vor Ihnen abgefertigt wurde und halten Sie zum Schutz der Anlieferer und Mitarbeiter folgende Maßnahmen ein:

  • medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske tragen
  • Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen

Den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten.


Außerschulischer Lernort Linkenbach (ASL)

Außerschulischer Lernort Linkenbach (ASL)


Resto Pesto - weniger für die Tonne, mehr für dich!

Resto Pesto - weniger für die Tonne, mehr für dich!


Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied hat einen Film produzieren lassen, in dem die Grundzüge des Neuwieder Systems dargestellt werden.


Broschüre Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied

Download: Broschüre Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied (pdf 2,4 MB)


Annahmestopp für Schaum-Dämmstoffe - Verpackungs-Styropor ist nicht betroffen

Wie die Kreisverwaltung Neuwied mitteilt, muss sie die Entsorgung von Dämmstoffen aus Kunststoffschäumen auf den Wertstoffhöfen vorübergehend bis auf Weiteres einstellen.
Die saisonale Verknappung der Kapazitäten bei den Entsorgungsanlagen hat zur Folge, dass auch der Vertragspartner der Kreisverwaltung die Entsorgung vorübergehend eingestellt hat. Intensive Bemühungen um einen alternativen Entsorgungsweg für Dämmschäume waren bislang erfolglos und daher muss die Kreisverwaltung jetzt einen Annahmestopp verfügen.
Verpackungen aus Styropor sind nicht betroffen und können nach wie vor problemlos über die Grüne Tonne entsorgt werden.
Sobald eine erneute Annahme möglich ist, werden wir an dieser Stelle sowie über die Presse darüber informieren. Der aktuelle Stand der Annahme von Dämmschäumen kann außerdem bei der Neuwieder Abfallberatung unter der Tel.-Nr. 02631/803-308 abgefragt werden.


Anlieferungen zu den Wertstoffhöfen

Die eigene Anlieferung von Abfällen zu den kreiseigenen Wertstoffhöfen Neuwied, Linz und Linkenbach ist aus Kapazitäts- sowie genehmigungsrechtlichen Gründen grundsätzlich auf max. zwei Kubikmeter pro Tag und Anlieferer begrenzt.

Eine Anlieferung von haushaltsüblichen Mengen, d.h. bis zu zwei Kubikmetern an Grünabfällen, Papier, Pappe, Kartonagen, Schrott, Elektronikschrott, Kühlgeräten oder Sperrmüll pro Tag und Person bzw. Fahrzeug sind an den Wertstoffhöfen Neuwied und Linz zulässig. Für Linkenbach gilt zusätzlich: Gehölzschnitt, der ohne Besorgnis einer Sickerwasserbildung auf dem Astplatz gelagert und gegebenenfalls thermisch verwertet werden kann, wird bis zu einer Menge von max. 5 Kubikmetern pro Tag und Person bzw. Fahrzeug angenommen. Die Anlieferung größerer Mengen von Bauschutt und Bodenaushub ist nur bei betrieblichem Bedarf und nach Anmeldung - mindestens 3 Tage vorher - zulässig.

Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe: Mo bis Fr 8 bis 16 Uhr, Sa 8 bis 12 Uhr. Letzte Anlieferung: 15 Minuten vor Schließung. Haushaltsübliche Problemabfälle/Schadstoffe wie z.B. Farben, Lacke, Lösemittel, Batterien, Altmedikamente können ausschließlich an den im Abfuhrkalender und online hinterlegten Terminen abgegeben werden, weil für die Annahme solcher Abfälle das Schadstoffmobil vor Ort sein muss. Weitere Infos am Bürgertelefon der Abfallberatung unter 02631/803-308.


Asbestzement: Annahmebedingungen für die Abfallentsorgungsanlage Linkenbach - Abfälle müssen sicher in Big Bags verpackt sein

Asbesthaltige Abfälle aus dem Landkreis Neuwied können von Kleinmengenerzeugern auf der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach entsorgt werden. Aber weil Asbest ein stark gesundheitsschädlicher Stoff ist, gelten für die Anlieferung besondere Annahmebedingungen: Asbestzement wird nur noch dann angenommen, wenn er in sogenannten "Big Bags" staubdicht verpackt ist.

Big Bags sind Säcke aus festem Kunststoffgewebe, die einen sicheren Transport und ein gefahrloses Deponieren ermöglichen. Für Asbestabfälle sind sie zusätzlich mit dem Asbestzeichen zu kennzeichnen. Für Dach-Wellplatten gibt es spezielle Plattensäcke, während für kleinteilige Abfälle wie Schindeln, Bruchstücke oder Blumenkästen Stückgutsäcke erhältlich sind. Geeignete Big Bags sind z.B. im lokalen Fachhandel für den Dachdeckerbedarf, im Internet oder auch an den Wertstoffhöfen in Linz, Neuwied oder Linkenbach gegen Gebühr erhältlich.

Bei der Anlieferung darf das Material nicht zerbrechen, ein Abkippen ist daher nicht möglich. Die in Big Bags verpackten Abfälle werden am besten auf der offenen Ladefläche eines Anhängers transportiert, denn dann kann der Abfall mit Hilfe eines Radladers entladen werden. Wenn dies nicht möglich ist, müssen die Abfälle vom Anlieferer selbst ausgeladen werden.

Dass asbesthaltige Produkte als gefährlicher Abfall gelten, ist inzwischen allgemein bekannt. Unbekannt ist aber meist, dass seit 1995 ein Wiederverwendungsverbot für Asbestprodukte gilt. Wenn die bisherige Nutzung, z.B. als Dacheindeckung, aufgegeben wird, ist ausschließlich die ordnungsgemäße Entsorgung als Abfall zulässig. So ist neben der eigenen Wiederverwendung auch jede Abgabe an Dritte, auch das Verschenken von asbesthaltigen Produkten, verboten.

Weitere Informationen zum Thema Asbest sind z.B. beim Bayerischen Landesamt für Umwelt unter der Internetadresse www.lfu.bayern.de erhältlich.

Bei allen Fragen zur Abfallentsorgung steht die Neuwieder Abfallberatung unter der Tel.-Nr. 02631/803-308 zur Verfügung.



Weitere Infos und Beratung unter abfallberatung@kreis-neuwied.de oder Tel: 02631/803-308