Abfallwirtschaft im Landkreis Neuwied




Neuer Gebührenaushang für den Wertstoffhof Linkenbach zum 1. August
Gebührenabrechnung wird für den Großteil der Bürgerinnen und Bürger vereinheitlicht

Zum 1. August ändert sich die Abrechnungsbasis der Gebühren für die Anlieferung von Abfallkleinmengen bis zu 200 kg am Wertstoffhof Linkenbach. Anlieferungen von weniger als 200 kg je Abfallfraktion werden zukünftig nicht mehr verwogen, sondern nach dem angelieferten Volumen berechnet. Mit einer volumenbezogenen Abrechnungsweise werden die langjährigen positiven Erfahrungen bei den Wertstoffhöfen Linz und Neuwied nun auch für Linkenbach umgesetzt.
Grundsätzlich sind mit der neuen Berechnungsweise keine Gebührenerhöhungen verbunden. Die bisherigen Tonnagegebühren wurden auf Grundlage der Dichte der Abfälle umgerechnet. Bisher mussten die Fahrzeuge vor und nach dem Abladen jeder gebührenpflichtigen Abfallart verwogen werden, um die angelieferte Abfallmenge zu bestimmen. Das neue System ermöglicht nun, die gesamte Anlieferung in einem Vorgang zu erfassen und zu berechnen. Diese Zeitersparnis kommt allen Kundinnen und Kunden zu Gute. So ist zukünftig von deutlich kürzeren Wartezeiten bei der Anlieferung am Wertstoffhof Linkenbach auszugehen.
Hier findet sich der neue Gebührenaushang für den Wertstoffhof Linkenbach. Der Gebührenaushang hängt auch im Waagebereich zur Einsicht aus.
Anlieferungen ab 200 kg je Abfallfraktion werden weiterhin auf Tonnagebasis abgerechnet.

Abfallgebühren schon bezahlt? Mahnung vermeiden!

Am 30. Juni waren die jährlichen Abfallgebühren fällig. Die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung macht noch einmal auf diesen Termin aufmerksam.
Die Abfallgebühren wurden wie jedes Jahr zum 30. Juni fällig. Durch die Umstellung auf den Dauergebührenbescheid im letzten Jahr ist dieser Termin vielleicht bei einigen Bürgerinnen und Bürgern in Vergessenheit geraten. Bevor demnächst die ersten Mahnungen verschickt werden und Mahngebühren und Säumniszuschläge berechnet werden müssen, weist die Abfallwirtschaft noch einmal darauf hin, sofern nicht schon geschehen, die fälligen Beträge noch zu überweisen. „Wir wollen den normalerweise rechtzeitig zahlenden Bürgern natürlich nur ungern eine Mahnung zukommen lassen. Darum machen wir noch einmal ganz bewusst auf die Fälligkeit der Gebühren aufmerksam“, sagt der stellvertretende Abteilungsleiter der Abfallwirtschaft Jörg Schwarz. Es können auch weiterhin SEPA-Mandate erteilt werden. „Das ist sowieso das Beste und mittlerweile Standard. Durch die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren wird kein Zahlungstermin vergessen und die fälligen Beträge werden rechtzeitig in der richtigen Höhe abgebucht. Bereits erfolgte Zahlungseingänge werden berücksichtigt. Mahngebühren und Säumniszuschläge entstehen so erst gar nicht, weder dieses Jahr, noch in den folgenden Jahren. Das SEPA-Mandat ist unsere Empfehlung“, so Schwarz weiter. Das entsprechende SEPA-Formular gibt es hier oder als Anlage zum Gebührenbescheid und muss lediglich ausgefüllt an die Abfallwirtschaft gesendet werden.

Biotonnenleerung seit 18. Februar wieder jede Woche

Wie im Abfuhrkalender bereits veröffentlicht, wird die Biotonne seit dem 18. Februar wieder wöchentlich geleert. Diese Regelung gilt bis einschließlich 24. November und ist auch in der Müllwecker-App und den online-Abfuhrkalendern berücksichtigt. Weitere Informationen unter Tel. 02631/803-308 bei der Kreisverwaltung Neuwied.

Wichtige Informationen zum Abfuhrkalender 2019

Wegen Änderungen in der Tourenplanung kommt es in einigen Gebieten zu neuen Abfuhrtagen. Dies betrifft insbesondere Ockenfels (VG Linz), die Neuwieder Stadtteile Gladbach, Heimbach-Weis, Oberbieber und einige Straßenabschnitte in der Innenstadt von Neuwied, die zwischen der Abzweigung B 42/Am Schlosspark und der Andernacher Straße liegen, sowie die Andernacher Straße selbst. mehr ...

Kostenlose App bietet noch mehr Service

Zum Jahresbeginn 2019 ergaben sich im Kreis einige zeitliche Änderungen bei der Müllabfuhr. Hierüber informiert neben dem bereits veröffentlichten Abfuhrkalender auch die neu überarbeitete Abfall App. mehr ...

Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied hat einen Film produzieren lassen, in dem die Grundzüge des Neuwieder Systems dargestellt werden.


Broschüre Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied

Download: Broschüre Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied (pdf 2,4 MB)


Effcheck Abfallentsorgungsanlage Linkenbach

Download: Effcheck Abfallentsorgungsanlage Linkenbach (pdf 666 kB)


Entsorgungsreport

Download: Entsorgungsreport - Ihr Servicemagazin


Wohin mit gerodeten Buchsbäumen? - Kreisverwaltung informiert über Entsorgung bei Befall mit dem Buchsbaum-Zünsler

Immer noch gibt es vom Buchsbaumzünsler betroffene Pflanzen. Der Schmetterling befällt Buchsbäume und kann die Pflanzen innerhalb kurzer Zeit vernichten. Die Neuwieder Abfallberatung berät wie vom Zünsler befallene Buchsbäume entsorgt werden können.
Gerodete Buchsbäume können ohne Weiteres als Grünabfall oder über die Biotonne entsorgt werden.
Bei der Kompostierung der Bioabfälle entstehen so hohe Temperaturen, das schädliche Mikroorganismen und Unkrautsamen sicher abgetötet werden. Sowohl der Buchsbaumzünsler als auch seine Raupen und Eier können die rund 70 Grad warme Hygienisierungsphase im Kompostwerk nicht überleben. „Dadurch besteht keinerlei Gefahr, dass der Buchsbaumzünsler über den Kompost weiter verbreitet wird“, erklärt Abfallberater Thomas Strohmenger.
Keinesfalls sollen befallene Buchsbaumpflanzen als Restabfall entsorgt werden, denn das wäre alleine schon wegen der Abfuhrintervalle kontraproduktiv. Denn während die Biotonne wöchentlich geleert wird, hätten die Raupen und Puppen des Zünslers in der Restabfalltonne bis zu 3 Wochen lang Zeit, sich zu flugfähigen Schmetterlingen zu entwickeln. Dagegen kommen Schädlinge, die zusammen mit abgeschnittenen Buchsbäumen in die Biotonne geworfen werden, nach spätestens einer Woche ins Kompostwerk. Und das bedeutet die sichere Vernichtung für alle Entwicklungsstadien des Zünslers.
Bei weiteren Fragen rund um die Abfallentsorgung steht die Neuwieder Abfallberatung unter der Tel.-Nr. 02631/803-308 zur Verfügung.

Anlieferungen zu den Wertstoffhöfen

Die eigene Anlieferung von Abfällen zu den kreiseigenen Wertstoffhöfen Neuwied, Linz und Linkenbach ist aus Kapazitäts- sowie genehmigungsrechtlichen Gründen grundsätzlich auf max. zwei Kubikmeter pro Tag und Anlieferer begrenzt. mehr ...

Asbestzement: Annahmebedingungen für die Abfallentsorgungsanlage Linkenbach - Abfälle müssen sicher in Big Bags verpackt sein

Asbesthaltige Abfälle aus dem Landkreis Neuwied können von Kleinmengenerzeugern auf der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach entsorgt werden. Aber weil Asbest ein stark gesundheitsschädlicher Stoff ist, gelten für die Anlieferung besondere Annahmebedingungen: Asbestzement wird nur noch dann angenommen, wenn er in sogenannten "Big Bags" staubdicht verpackt ist. mehr ...

Annahmestopp für Schaum-Dämmstoffe - Verpackungs-Styropor ist nicht betroffen

Wie die Kreisverwaltung Neuwied mitteilt, muss sie die Entsorgung von Dämmstoffen aus Kunststoffschäumen auf den Wertstoffhöfen vorübergehend bis auf Weiteres einstellen.
Die saisonale Verknappung der Kapazitäten bei den Entsorgungsanlagen hat zur Folge, dass auch der Vertragspartner der Kreisverwaltung die Entsorgung vorübergehend eingestellt hat. Intensive Bemühungen um einen alternativen Entsorgungsweg für Dämmschäume waren bislang erfolglos und daher muss die Kreisverwaltung jetzt einen Annahmestopp verfügen.
Verpackungen aus Styropor sind nicht betroffen und können nach wie vor problemlos über die Grüne Tonne entsorgt werden.
Sobald eine erneute Annahme möglich ist, werden wir an dieser Stelle sowie über die Presse darüber informieren. Der aktuelle Stand der Annahme von Dämmschäumen kann außerdem bei der Neuwieder Abfallberatung unter der Tel.-Nr. 02631/803-308 abgefragt werden.


Weitere Informationen zur Abfallwirtschaft im Landkreis Neuwied finden Sie in unserem Bürgerinformationssystem.


Weitere Infos und Beratung unter abfallberatung@kreis-neuwied.de oder Tel: 02631/803-308