Viel Interesse und gute Gespräche - Abfallwirtschaft des Kreises präsentiert sich beim Girls‘Day

Über die vielen Fragen der Schülerinnen zum Studium freuten sich die Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied beim Girls‘Day 2018. "Wir hatten selbst richtig viel Spaß! So viele wirklich interessierte Mädchen, einfach klasse!", fasste Petra Knopp, die als Agraringenieurin das Referat Technische Einrichtungen und Wertstoffmanagement leitet, den Vormittag am Big House, dem Achim Hallerbach beim Besuch der Standes der Abfallwirtschaft mit den Ingenieurinnen Petra Knopp, Ines Finger und Yvonne Nagel Jugendzentrum der Stadt Neuwied, zusammen. Mit großem Gerät und viel Infomaterial waren die Agraringenieurin, die Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik und die Diplomingenieurin für Verkehrswesen und Logistik angereist, um für technischen Studien- und Ausbildungsgänge zu werben. Insbesondere der Nutzen für Menschen und Umwelt stand in vielen Gesprächen im Vordergrund. Ein Aspekt der bei der eigenen Berufswahl eine nicht unbedeutende Rolle spielte.

"Wir beschäftigen in unserer Abfallwirtschaft nicht nur Ingenieurinnen in den Bereichen Wertstoffmanagement, Technik und Logistik. Frauen haben bei uns auch schon die Ausbildung zur Industriemechanikerin oder Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Der betriebliche Alltag zeigt ebenso wie die Schulnoten: Frauen können Technik und Naturwissenschaften", betont Landrat Achim Hallerbach, der auch zuständig für die Abfallwirtschaft ist, bei dem Besuch des Girls‘Day.

Die Abfallwirtschaft stellt mit ihren Deponien, der Mechanisch-Biologischen Abfallverwertungsanlage (MBA), der Sickerwasserreinigungsanlage, den Umladestationen und Wertstoffhöfen, der Verwaltung und dem Fuhrpark ein mittelständiges Unternehmen mit weit über 100 Beschäftigten dar, und folglich gibt es eine Vielzahl von Berufsbildern, sowohl im technischen als auch kaufmännlichen Bereich. Dass die Abfallwirtschaft, als Teil der Kreisverwaltung bei einer solchen Veranstaltung nicht fehlen darf, steht für den Landrat außer Frage: "Auf das Potenzial von Mädchen und Frauen zu verzichten, ist gerade angesichts des Fachkräftemangels ein unverzeihlicher Fehler, den wir auf keinen Fall begehen sollten. Wenn wir heute die Entwicklung verschlafen, fällt uns das in 5 oder 10 Jahren ganz übel vor die Füße. Wir werden uns auf jeden Fall auch weiterhin an solchen Aktionen beteiligen".